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Oldenburgerin (25) wünscht sich Sterbehilfe

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Bremen, 28.02.2026 (FS) – In einem Artikel des Norddeutscher Rundfunks wird das Schicksal der 25-jährigen Kim aus Oldenburg geschildert. Sie leidet an einer schweren Form von ME/CFS, die ihr gesamtes Leben bestimmt. Die Krankheit verursacht extreme Erschöpfung, Schmerzen und eine ausgeprägte Reizempfindlichkeit. Schon geringe körperliche oder geistige Anstrengungen führen zu massiven Verschlechterungen.

Kim ist deshalb überwiegend ans Bett gebunden und lebt stark isoliert. Alltägliche Aktivitäten wie Gespräche oder Licht können ihren Zustand verschlimmern. Mehrere ärztliche Behandlungen und Therapieversuche brachten keine nachhaltige Verbesserung. Eine anerkannte, heilende Therapie für schwere ME/CFS-Fälle existiert bislang nicht.

Kim beschreibt ihr Leiden als dauerhaft, entwürdigend und kaum noch aushaltbar. Sie sieht im assistierten Suizid einen möglichen Ausweg aus ihrer Lage. Der Beitrag ordnet ihren Wunsch in die aktuelle Debatte um Sterbehilfe ein. Er verweist auf die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland.

Zugleich kritisiert der Bericht Defizite in Forschung, Versorgung und gesellschaftlicher Anerkennung. Viele Betroffene fühlen sich missverstanden und nicht ausreichend medizinisch betreut. Der Artikel macht deutlich, wie existenziell die Folgen dieser Erkrankung sein können.

Hier geht es direkt zum Filmbericht des NDR.


Titelfoto: Erschöpfung einer jungen Frau mit ME_CFS / Foto: © Frank Schurgast / Inklusion Nord e.V.


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