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LiegendDemo Bremen: März 2025

Eine Menschenmenge liegt und sitzt auf Matten, Decken und Schlafsäcken auf einem gepflasterten Platz. Im Hintergrund stehen/gehen einige Passanten; Fahrräder und ein Tor-/Reiterdenkmal sind sichtbar. Historische Backstein- und Giebelhäuser umrahmen den Platz; die Szene wirkt wie eine spontane Versammlung an einem Tag mit kühlem Wetter.

LiegendDemo – Erster Aufschlag in Bremen

Am 14. März 2025 versammelten sich rund 250 Menschen zur Liegend-Demo in Bremen vor der Bürgerschaft, um auf die dramatische Versorgungslage von ME/CFS-Erkrankten aufmerksam zu machen. Die Demonstration wurde in Kooperation mit Inklusion Nord e.V. – vertreten durch Frank Schurgast und Daniel Stöckel – organisiert und verdeutlichte eindrucksvoll, wie sehr Betroffene durch die Erkrankung in ihrem Alltag eingeschränkt sind.

Unter den Teilnehmenden waren auch Doris Achelwilm (MdB, Die Linke), Katharina Kähler (Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, sozialpolitische Sprecherin der SPD) und Ute Reimers-Bruns (gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft). Sie unterstützten die Aktion nicht nur mit ihrer Anwesenheit, sondern beteiligten sich auch an der Lemon Challenge ME/CFS – einer symbolischen Aktion, die die bittere Realität der Erkrankung verdeutlicht.

Während der zehnminütigen Liegend-Demo trug Julia Maiano (Bundesvorstand AG Selbst Aktiv / Inklusion Nord e.V.) ein bewegendes Gedicht vor, das die Perspektive der Betroffenen widerspiegelte.

In ihrer Rede betonte Ulrike Huf (Mitglied im Bundes- und Bezirksvorstand der AG Selbst Aktiv / Inklusion Nord e.V.) die Notwendigkeit politischer Maßnahmen: „Wir stehen hier, weil wir nicht länger ignoriert werden dürfen. ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die Hunderttausende betrifft, doch es fehlt nach wie vor an medizinischer Versorgung, Forschung und sozialer Absicherung.“

Eindrücke

Alle Bildrechte liegen bei Ulrike Huf und Inklusion Nord e.V.